2015

Juli 2015, 1. Kollektion selbst designter T-Shirts aus dem Kooperations-projekt "We Are One and able". We love it. 

DIE GESCHICHTE HINTER DEM PRODUKT

 

,,We Are One and able" ist ein Kooperationsprojekt zwischen be able und ,,Creation! Not frustration!" eine Initiative in Berlin lebender Flüchtlinge.

Unter dem Namen ,,We are One" möchte die Gruppe ein Start-up für T-Shirtdruck mit eigens gestalteten Motiven gründen.

 

In be able Workshops entwickelten die Flüchtlinge in Co-Produktion mit der Illustratorin Sonja Meyer eine Motivserie und produzierten ihre Kollektion von T-Shirts und Taschen im Siebdruck-Verfahren.

So wurde der gesamte Prozess vom Entwurf bis zur Vermarktung erstmals im großen Stil erprobt.

 

Für die drei aus Niger geflüchteten stolzen Designer, bietet dies hoffentlich eine echte Zukunftsperspektive.

08. Mai 2015, Gedächtniskirche in Berlin - Friedensfest zum 70. Jahrestag der Befreiung

März 2015 

  • neue Kooperation mit Näh- und Werkstudio Neukölln und be able
  • Projektneustart mit dem Ziel der Professionalisierung und Schaffung von realen              Arbeitsplätzen für unsere Teilnehmer

2014

November 2014: Erster Druckauftrag von „Über den Tellerrand kochen"  für Schürzen und Taschen mit deren Logo

25.Oktober 2014, Berlin - Oranienplatz: 1. offener Druckworkshop

Anfang Oktober 2014: Neufindung des Projekts mit neuen Räumen

September 2014, Berlin - Gürtelstraße:  Projektstopp

Wortbruch vom Senat. Projekt mit Teilnehmern auf die Straße gesetzt.

Viele Teilnehmer wurden Ihrer Unterkünfte beraubt, einer musste das Land bereits verlassen. 2 davon kämpfen auf dem Dach der Gürtelstraße, in der unsere Workshops regelmäßig stattgefunden haben, nun für Ihr Recht auf eine Existenz.

 

Für mehr Informationen schaut euch einfach die Beiträge, von einem Freund von uns, auf seinen YouTube Kanal an.



August 2014:  Phase 5: Druckworkshop: Zweifarbdruck

Juli 2014, Berlin - Gürtelstraße - Phase 4:  Nähworkshop im Maschinenähen

Juni 2014: Testverkauf auf dem Flohmarkt

Juni 2014, Phase 3:  Drucken

Juni 2014, Phase 2:  Druckmaschinenbau

Herstellung von Siebdruckgeräten unter Anleitung unseres Kooperations-partners SDW Neukölln, Danke Matthias.

Mai 2014, Phase 1:  Näh-Workshop - Vermittlung von Basistechniken

In der ersten Projektphase haben wir, damals noch in der Flüchtlingsunterkunft in der Gürtelstraße, in einfache Methoden der Handarbeit eingeführt und eine Anleitung zum Herstellen von Filzpuppen gegeben.

April 2014, Berlin - Gürtelstraße - Projektstart

Das Projekt "Creation! Not frustration!” ist eine Antwort auf die falschen Versprechungen des Berliner Senats an die Flüchtlinge, die von September 2012 bis März 2014 auf dem Oranienplatz und in der Gehard Hauptmann-Schule in Berlin-Kreuzberg für ihr Recht zu existieren protestiert und gekämpft haben.

Statt sich um die Anliegen der Flüchtlinge vom ehemaligen Oranienplatz‐Camp zu kümmern, haben Berlins Politiker 576 Flüchtlinge einfach auf die Straße gesetzt. Bis heute gibt es keine Lösungen für diese Menschen. Und auch wenn diese 576 Flüchtlinge aus den Medien verschwunden sind, sind viele von ihnen immer noch in Berlin ohne jeglichen legalen Möglichkeiten selbst für ihre Existenz zu sorgen. Viele von ihnen wurden in die Kriminalität getrieben und müssen auf der Strasse leben. Selbst in renommierten Projekten wie CUCULA, in denen sich viele Menschen stark engagiert haben, um Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen, konnte aufgrund des fehlenden Willens der Politiker keinem der Flüchtlinge eine 'legale' Existenz hier in Deutschland geboten werden.

Politker wie Frank Henkel (CDU) und Dilek Kolat (SPD) gaukelten den Flüchtlingen im Frühjahr 2014 vor, beim freiwilligen Verlassen des Oranienplatzes sowie Schulgebäude, Arbeit, Ausbildung, Unterkunft und Bleiberecht erhalten zu können. Dies war eine vorsetzliche Lüge, denn keiner der 576 Flüchtlinge erhielt nach der angeblich wohlwollenden Prüfung durch die Ausländerbehörde, die dem Innensenator Frank Henkel untersteht, ein Bleiberecht. Selbst für die 80 Flüchtlinge, die von der Kirche betreut werden, wehrt der Berliner Senat nach wie vor alle Lösungsvorschläge ab und erlaubt den Flüchtlingen selbst nach 3 1/2 Jahren Aufenthalt in Deutschland keine Ausbildung.

 

Mit unserem Projekt wollen wir Menschen anregen, Lösungen zu suchen und anzubieten. Wir möchten einerseits vernetzend wirken und bieten Flüchtlingen andererseits konkrete Möglichkeiten zum Erlernen von Arbeitstechniken im Bereich Design, Siebdruck sowie zukünftig auch im Schneidern an.

 

Trotz der realitätsfernen Asylpolitik Europas und Deutschlands möchten und müssen wir jetzt handeln.

Unser Ziel war und ist es nach wie vor Flüchtlingen - egal welcher Hautfarbe - Ausbildung sowie Arbeit zu ermöglichen.

 

Mit Ihren aktuellen Spenden und Ihrer Hilfe in Form von Materialien, Unterricht und Räumlichkeiten tragen Sie zu einem echten Prozess der Integration bei.

 

Wenn Sie sich als Person, Organisation oder Unternehmen engagieren möchten, Ideen, Angebote oder

Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren:

info (aet) creation‐not‐frustration.eu

 

Wir möchten den Menschen, die so viel Leid erfahren haben, ermöglichen wieder ein normales Leben zu

führen.

 

Bitte helfen Sie uns dabei.